Umzugstipps

  • Die Zählerstände (Wasser, Gas, Strom, usw.) der alten Wohnung sollten spätestens am Umzugstag abgelesen und an die zuständigen Betriebe oder Verwaltungen gesendet werden. Dafür gibt es einfache Wege, wie z.B. Onlineformulare der Wasserwerke oder der Stromlieferanten.
  • Die Adressänderung bei Ihrer Hausbank, sowie bei Ihren Versicherungen, Kreditkartengesellschaften, Telefonanbietern, Arbeitgebern, Kindergeldstellen, Finanzämtern, usw. können schon früher als am Umzugstag durchgegeben werden. In der Regel weiß man die neue Anschrift schon Wochen vorher.
  • Sollten Sie eine Hausratsversicherung haben, lassen Sie Ihren Vertrag auf die neuen Quadratmeter ändern.
  • Stellen Sie einen Nachsendeantrag bei der Post.
  • Eine Vorstellung bei Ihren neuen Nachbarn macht immer einen guten Eindruck und leitet das Verhältnis in der Nachbarschaft in die richtigen Bahnen.
  • Vereinbaren Sie mit dem Eigentümer oder der Verwaltung einen Termin, um eine eventuell nötige Übergaberenovierung zu besprechen. Sie bekommen eine Liste mit den nötigen Arbeiten und laufen so nicht Gefahr, zu viel oder zu wenig zu machen. Das sichert Ihnen die schnelle Rückerstattung Ihrer Kaution.
  • Lassen Sie Namensschilder für die neue Wohnung anfertigen. Viele Wohnanlagen haben einheitliche Namensschilder, die durch die Verwaltung angebracht werden.

Eine Umzugsfirma Ihres Vertrauens beauftragen:

Nicht jeder hat genug Freunde oder Verwandte, die beim Umzug helfen können oder das nötige Know-How haben, um alles nötige umzuziehen, was Ihnen lieb und teuer ist. Fragen Sie lieber Ihre Bekannten nach einer Empfehlung für ein gutes Umzugsunternehmen. Internet-Empfehlungen sind nicht immer seriös. Achten Sie bei der Wahl des Umzugsunternehmens auf ein schriftliches Angebot mit einem Festpreis und der nötigen Versicherung für Ihr Hab und Gut. Das einholen mehrerer Angebote empfiehlt sich. Durch eine hohe Anzahl an Umzugsfirmen im deutschen Umzugsmarkt ist der Wettbewerb groß und hohe Preisdifferenzen sind zu erwarten. Bei Ihren Umzugshelfern fällt positiv auf, wenn Sie Getränke oder Trinkgeld für den Tag des Umzugs bereitgestellt haben.

Umzugskartons bekommen Sie von dem Umzugsunternehmen mit dem für Sie besten Preis-Leistung-Verhältnis. Entweder kaufen Sie die dort oder zahlen nur eine Kaution. Nach Rückgabe innerhalb einer vereinbarten Zeit erhalten Sie die Kaution zurück. Die meisten Anbieter für Umzüge geben Ihnen allerdings nur einen Teil der Kosten für die Kartons zurück. Je nach Umzugsunternehmen können Sie die Kartons beschriften oder mit Aufklebern versehen, die den Inhalt und das Zimmer kennzeichnen, für die sie bestimmt sind. Das erleichtert der Umzugsfirma und letztendlich Ihnen die Arbeit. Sollten Sie ein Full-Service Umzugsangebot wählen, ist das für Sie nicht notwendig. Mit der richtigen vorherigen Absprache erledigt es das Team der Umzugsfirma.

Ein Umzug ist auch die richtige Zeit sich von altem und ausrangiertem Inventar zu trennen. Bestellen Sie die Stadtreinigung für eine günstige oder sogar teilweise kostenlose Sperrmüllabholung oder fragen Sie die Umzugsfirma, bei der Besichtigung Ihres Inventars nach diesem Service. Sehr viele Umzugsunternehmen bieten die Entsorgung mit an.

Das Beste zum Schluß: Die Kosten für Ihren Umzug können im Rahmen der haushaltsnahen Dienstleistungen in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Pro Jahr wird vom Finanzamt 20 Prozent Ihrer Ausgaben, bezogen auf die Lohnkosten, maximal jedoch 4000 Euro anerkannt.

Umzugsservice